PRESSEAUSSENDUNGEN

Mauthausen Rückblick:

Einen spannenden Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der Goldhaube in unserer Region präsentierten vergangenen Sonntag die beiden Bezirksobfrauen Barbara Marksteiner und ihre Schwester Sabine Grünberger im ehemaligen Lebzelterhaus am Heindlkai in Mauthausen, welches sich derzeit im Besitz von Bürgermeister Thomas Punkenhofer befindet. Welche Kopfbedeckung trugen die Frauen in den vergangenen Jahrhunderten? Wie entstand die derzeitige Form der Goldhaube? Gab es auch für Männer etwas ähnliches?
Diese Fragen und noch mehr wurden bei dieser umfangreichen audivisuellen Zeitreise eingehend beantwortet. Anhand von historischen Portraits wird die Entwicklung der Goldhaube in Mauthausen genau definiert: Maria Anna Liebenwein war Seifensiederin und Nachbarin der Lebzelter in Mauthausen. Sie trägt auf dem Portrait die erste Haubenstufe, die wir tatsächlich Goldhaube nennen. Sie starb 1785. Ihre Tochter Antonia, durch 2. Ehe Besitzerin des Kalkofens, heiratet in 3. Ehe Leonhard Kamptner. Sie trägt auf dem Portrait die Haube der Stufe 2, die nun aufstrebende Form, mit Flügelansatz und großem Knauf. Diese Entwicklungsstufe der Haube wird mit ca. dem Jahr 1800 datiert. Antonia und Leonhard haben drei Töchter, darunter Aloisia, die Erbin des Kalkofens.

Die vollendete Haube wird von der Lebzelterin Monica Poschacher getragen. Ihr Sohn heiratet in das Haus Kampnter ein (Anton oo Aloisia) und ist Stammvater der Poschacher-Dynastie, während der andere Sohn Michael das Lebzelterhaus weiter führt.

„Eine derart umfangreiche und interessante Recherche zu diesem Thema habe ich noch nicht erlebt“ meinte ein sichtlich beeindruckter Obmann des Heimat- u Museumsvereines Schloss Pragstein Mauthausen, Karl-Heinz Sigl.

Fotos: Sabine Grünberger und Barbara Marksteiner demonstrieren die Entwicklung der Goldhaube in unserer Region.
Fotocredit: Mauthausen Tourismus & Dorf-u.Stadtentwicklung

Mauthausen Tourismus & Dorf- u. Stadtentwicklung

Radpartie und Besuche der Gedenkstätte standen auf dem Programm der rund 70 Personen starken Gruppe der Touristen an Bord des Luxus-Donau-Kabinenschiffes der Reederei AVALON.

Bei der Besichtigung des Biohofs Voggeneder in Naarn wurden saisonale Produkte verkostet und Bio-Bauer Manuel erklärte den amerikanischen Gästen seine Bio-Landwirtschaft, was bei denen auf sehr großes Interesse stieß.

Nach der Rückkehr an Bord präsentierte Mauthausen Tourismus regionale Mehlspeisen und selbstgemachten bäuerlichen Nussschnaps. Moderator Christian verstand es hervorragend die Vorzüge unserer Region zu schildern und erklärte den Sinn der österreichischen „Goldhaube“ als Bekleidungsstück welches zu bestimmten Feierlichkeiten getragen wird.

Eine dynamische Schiffs-Direktorin, ein perfekter Moderator, der Musiker und die beiden Goldhauben haben perfekt den Genussabend „Stories, Sweets & Schnaps“ an Bord des Donau-Luxusschiffes von Mauthausen nach Linz für die amerikanischen Gäste perfektioniert

meinte ein zufriedener Mauthausen-Touristiker Gottfried Kraft.

PA Medaillenjubel für Special Olympics Athlet*innen des Bezirks Perg

23 Athlet*innen der Lebenshilfe Oberösterreich aus dem Bezirk Perg holten insgesamt 14 Medaillen bei den Special Olympics Sommerspielen im Burgenland. Außerdem konnten drei Staatsmeistertitel erzielt werden.

 

1000-Jahr-Jubiläum-Ried in der Riedmark – 2023 – Vorankündigung!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!

Bereits im Jahre 823 wird in der Urkunde von Kaiser Ludwig (der Fromme) erstmals der Name von Ried in der Riedmark als „ Reode“ erwähnt. 300 Jahre später, im Jahr 1123 –also vor 900 Jahren – wurde die Zirkinger Kirche

von den Augustiner Chorherren errichtetund 1523 – vor 500 Jahren – zur heutigen Form ausgebaut.

Beim 1.200-Jahr-Jubiläum am 25. Juni 2023 wird neben Klerus und Gemeinde das öffentliche Leben in Form der örtlichen Vereine mit eingebunden.

Gemeinde, Pfarre und alle Vereine werden sich an dieser Feier beteiligen. Die Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen. Es soll ein Fest für alle Riederinnen und Rieder werden.

„Der Marktplatz wird mit historischen gestalteten Ständen belebt werden und Szenen aus der Geschichte unserer Heimat sollen die Bedeutung von Ried in historischer Zeit darstellen“ meint Organisationsleiter Ernst Fürst.

Mit einer Ausstellung alter Gegenstände wie historische Kleider und Uniformen, Bilder und wie man vor einhundert Jahren Brände gelöscht und Hochzeiten mit Böllerschüssen aufgewertet hat, wird mit original Gegenständen aus der Vergangenheit gezeigt werden.

Foto: Vor dem Augustinustor: Pfarrer Engelbert Leitner und Bürgermeister Christian Tauschek mit der kaiserlichen Urkunde von Ludwig dem Frommen aus dem Jahre 823!

Fotocredit: Ried in der Riedmark